Spurlos verschwunden in der Hölle von Ueckermünde: Video zur Lesung auf der Leipziger Buchmesse 2018

Als die ARD 1993 die Reportage „Die Hölle von Ueckermünde – Psychiatrie im Osten“ ausstrahlte, war das Medienecho gewaltig. Die unmenschlichen Unterbringungsmaßnahmen in den Psychiatrien der ehemaligen DDR sorgten für Entsetzen. Was war entsetzlicher?

Kommentare (3)

  1. Chantal Bernhardt

    ich sehe das video jetzt zum ersten mal. ueckermünde ist meine alte heimat. ich weiß sehr viel was da passiert ist. es ist einfach grauenvoll was in der psychatrie ueckermünde passiert ist. ich habe von ärzten gehört das in der psychatrie haus 13 bis über 1000 kinder leichen gefunden wurden. heute habe ich mich wieder belesen und habe gelesen das es nicht nur 1000 waren sondern bis zu über 4000. es ist grausam. diese leute die dort arbeiteten arbeiten selbst heute noch da was ich nicht nachvollziehen kann. ich war auch schon in haus 13 drin. aber da wurde es scon halb auseinander genommen. ich denke es solte erst nu renoviert werden. es wurde durch irgend ein grund dann doch unterbrochen. seit dem steht das haus 13 leer. im keller wo man sehr leicht rein kommt lieg sehr viel kinder spielzeug. ich denke aber das es nicht von früher ist. an den fenstern so wie an den wänden sind sehr viele bilder noch von früher. ich finde es grausam was den menschen dort passiert ist. es steht noch ein haus leer gegen über von einem behinderten heim. was das für ein haus ist kann ich nicht sagen. ich denke das es auch eine psychatrie ist. denn es sind viele räume und kinder wände. eine tür wurde unten zu gemauert. in diesem teil kommt man nur durch den fenster rein. im keller lagen sehr viele baby und kinder sachen aus der DDR. ich habe sie selbst gefunden. es ist einfach traurig das niemand da was gemacht haben.

    • Vielen Dank für Ihren Kommentar, Chantal Bernhardt.

      Als historischer Ort ist Ueckermünde zugleich Schauplatz mehrerer Kapitel dunkelster Geschichte. Im Jahr 1875 eröffnete in Ueckermünde „die älteste der pommerschen »Provinzialirrenanstalten«“. Während der NS-Zeit waren dort grausame Verbrechen an der Menschheit begangen worden. Zur gezielten Tötung von Kindern mit Behinderungen errichteten die Nazis 1941 die „Kinderfachabteilung“. Ernst Klee spricht von 3000 Opfern, wobei andere Quelle von 3556 Ermordeten sprechen. (http://inklusionspolitik.de/ueber-ueckermuende-und-elisa-2/)

      Die Aufarbeitung des Unrechts, über das Ernst Klee 1993 berichtete und das sich nach der Ausstrahlung der Reportage „Die Hölle von Ueckermünde“ kontinuierlich fortsetzte, hat bis heute nicht stattgefunden. Das ärztliche und medizinische Personal aus jener Zeit ist zum Teil heute noch tätig.

      • Chantal Bernhardt

        ich freue mich sehr über ihre antwort. ich habe ihnen aich schon über facebok geschrieben in der hoffnung das sie es sehen. es ist mehr als schlimm was passiert ist. ich hätte nie im leben auch gedacht das es noch überlebende gibt. seit jahren suchte ich danach. ich schreibe jetzt mein erstes „buch“ so gesagt. ich fand es einfach grauenvoll was da passiert ist. selbt heute noch sind die so grauenvoll. in den geschlossenen. ich war da noch nicht drinne aber habe vin meiner freundin schon gehört das die nur 1 mal am tag 1 becher trinken bekommen. das kann ich nicht verstehen. vorallem im sommer braucht man viel trinken. es wäre wirklich sehr toll wenn sie mir über facebook schreiben könnten. ich finde diese seite hier nicht immer. sie wird mir selten nur angezeigt. ich habe vor mir von ihnen das geschriebene buch zu kaufen. respekt an ihnen das sie trotzdem so stark sind.

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